FAQ:
Häufig gestellte Fragen zum Netzwerk der Jugendtreffs und -zentren Südtirols (ne.t.z.)

Was ist das Netzwerk der Jugendtreffs und –zentren Südtirols (n.e.t.z.)?

Das Netzwerk der Jugendtreffs und –zentren Südtirols (n.e.t.z.) ist der Dachverband der Offenen Jugendarbeit in Südtirol. Das n.e.t.z. versteht sich als Interessensvertretung, Dienstleistungs- und Fachstelle für die Belange der Offenen Jugendarbeit und vertritt die Offene Jugendarbeit auf einer breitestmöglichen Basis in der Öffentlichkeit.
Neben seiner Kerntätigkeit in Südtirol ist das n.e.t.z. auch grenzüberschreitend regional und transnational tätig.

Wann wurde das n.e.t.z. gegründet?

Das n.e.t.z. wurde im Jahre 2001 als Dachverband der Offenen Jugendarbeit Südtirols in Bozen gegründet.

Warum wurde das n.e.t.z. gegründet?

Seit Anfang der 1990er Jahre fanden in regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Monate) sogenannte „Austauschtreffen“ zwischen den hauptamtlichen Mitarbeitern/innen in Jugendtreffs und –zentren statt. Aus der so entstandenen neuen „Plattform“ der Offenen Jugendarbeit ist bald auch der Wunsch entstanden, dieser mehr Struktur zu verleihen um so die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Einrichtungen für die Offene Jugendarbeit zu verbessern. Auch im Sinne des Landesjugendförderungsgesetzes vom 1. Juni 1983, Nr. 13, fand dies schließlich in der Gründung des Vereines Netzwerk der Jugendtreffs und –zentren Südtirols (n.e.t.z.) seine Umsetzung.

Wer ist der Träger des n.e.t.z.?

Das Netzwerk der Jugendtreffs und –zentren Südtirols (n.e.t.z.) ist als selbstständiger, nicht auf Gewinn ausgerichteter und anerkannter Verein mit Rechtspersönlichkeit politisch weisungsfrei und unabhängig und handelt somit aus eigener Initiative.
Seine Mitglieder sind ausschließlich Trägerorganisationen von Jugendeinrichtungen der Offenen Jugendarbeit in Südtirol.

Wer finanziert das n.e.t.z.?

Das n.e.t.z. wird vorwiegend von seinen Mitgliedern und vom Amt für Jugendarbeit finanziert. Einzelne Projekte werden fallweise auch von anderen Geldgebern (co-)finanziert (z.B. Stiftung Südtiroler Sparkasse, Bank The Future).

Wer leitet das n.e.t.z.?

Die Verbandsleitung liegt beim Vereinsvorstand des n.e.t.z. Dieser besteht aus bis zu 7 Mitgliedern. Vorsitzender ist derzeit Wolfram Nothdurfter aus Bozen.
Das hauptamtliche Team des Netzwerkes der Jugendtreffs und –zentren Südtirols setzt sich aus Dr. Hanno Raifer (Geschäftsführer) und Dipl.Soz.Päd. (FH) Markus Göbl (Pädagogischer Leiter) zusammen.

Was sind die Aufgaben des n.e.t.z?

Dienstleistungen: Begleitung, Moderation und Coaching; Servicedatenbank auf der Homepage des n.e.t.z.; Versicherungs- und Rechtsberatung, Angebot Zivildienst und Praktika
Vernetzung und Fortbildung: Koordination und Leitung der „Plattform der offenen Jugendarbeit“; Organisation von Fortbildungen und Fachtagungen; Vernetzung der Jugendarbeit aller Sprachgruppen (z.B. sprachgruppenübergreifende Plattform); Vertretung der OJA in Arbeitsgruppen (z.B. Gewaltprävention, AK Fortbildung, AG Berufsbild Jugendarbeit, Politische Bildung)
Know-How für die offene Jugendarbeit: Erarbeitung von Qualitätsstandards; Evaluation (z.B. OJA Checkup); Aufgreifen und Thematisierung aktueller Trends und Strömungen in der Jugendkultur; Ausarbeitung von, bzw. Beratung bei Projekten und Arbeitskonzepten.
Lobby für die offene Jugendarbeit: Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung für die Offene Jugendarbeit. Eigenes Projekt des n.e.t.z. in der Lobbyarbeit: die wöchentliche Jugendseite „junges gemüse“ in der Neuen Südtiroler Tageszeitung.

Was sind die thematischen Schwerpunkte des Netzwerkes?

Vernetzung und qualitative Weiterentwicklung der Offenen Jugendarbeit in Südtirol.

Wie fördert das n.e.t.z. die Offene Jugendarbeit?

Durch professionelle Unterstützung der Träger (Jugendtreffs und –zentren) sowie der Jugendarbeiter und Jugendarbeiterinnern und der Ehrenamtlichen macht das n.e.t.z. Synergien in der Offenen Jugendarbeit nutzbar. Dadurch können Mehrgleisigkeiten in der Offenen Jugendarbeit vermieden und Wissenstransfer zwischen den Einrichtungen gefördert werden. Eine ständige Weiterentwicklung der Methoden und Angebote fördert und sichert hohe Qualität in der geleisteten (Jugend-)Arbeit.

Wie informiert das n.e.t.z. zum Thema Offene Jugendarbeit?

Dies erfolgt über Fachtagungen, Seminare und die eigene Plattform sowie über allgemeine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus verfügt das n.e.t.z. auch über eine Fachbibliothek „Offene Jugendarbeit“ (im Aufbau), welche für Interessierte offensteht.

Welche Einflussmöglichkeiten hat das n.e.t.z. auf die Jugendpolitik in Südtirol?

Das n.e.t.z. sieht auf eine mehrjährige Erfahrung im Bereich der Offenen Jugendarbeit zurück. Durch laufende Gespräche mit den Handlungsträgern in Politik, aber auch Wirtschaft und Kultur macht das n.e.t.z. Lobbyarbeit für die Offene Jugendarbeit. Der Nutzen der Offenen Jugendarbeit wird auch durch die Dokumentation von einzelnen Projekten und von Jahresberichten kommuniziert. Seine Mitglieder, in etwa 50 Jugendtreffs und –zentren in Südtirol mit den Jugendarbeitern/innen, sind direkte und niederschwellige Ansprechpartner/innen für alle Jugendlichen im Alter von etwa 12 bis 25 Jahren, die sich in Südtirol aufhalten.

Arbeitet das n.e.t.z. mit anderen Akteuren der Jugendarbeit zusammen?

Das n.e.t.z. arbeitet schwerpunktmäßig mit anderen Akteuren in der Jugendarbeit, vor allem der verbandlichen Jugendarbeit (Südtiroler Jugendring) sowie den Jugenddiensten (AGJD), zusammen. Projektbezogen arbeitet das n.e.t.z. darüber hinaus neben den beiden Ämtern für Jugendarbeit der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, auch mit anderen in Südtirol tätigen Fachstellen und sonstigen Organisationen, wie etwa dem Jugendhaus Kassianeum in Brixen/BZ oder dem Forum Prävention aus Bozen zusammen.
Durch die seit Jahren regelmäßig stattfindende Plattform der italienisch- und deutschsprachigen OJA in Südtirol wird das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol gefördert. Hierzu trägt auch der Umstand bei, dass die Mitgliedseinrichtungen des n.e.t.z. von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund aufgesucht werden, was eine Bereicherung der OJA und der Südtiroler Gesellschaft darstellt.


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